World Whisk(e)y Index

Whisky und Lebensart

26th November 2010

Der erste Whisky

Die Kunst, durch Destillation Alkohol zu gewinnen, wurde nach Expertenmeinung im 9. Jahrhundert vor Christus im Orient entwickelt. Arabische Kräuterhändler stellten durch Destillation Duftwässer und Arzneien her, die Worte “Alkohol” (Al-kuhl war ein Pulver, mit dem die Wimpern gefärbt wurden) und “Alambik” (=Vase, Gefäß) stammen aus dem Arabischen. Über Ägypten gelangte die Technik nach Europa, wo dann die ersten trinkbaren Destillate aus Trester und Getreide hergestellt wurden. Wann genau ist nicht ganz klar, aber bereits im 6. Jahrhundert ist im Mead Song des gälischen Dichters Taliesin davon die Rede.

Der erste Whisky
Wann der erste Whisky gebrannt wurde, ist nicht geklärt. Seit jeher streiten sich Schotten und Iren darüber, wer den ersten Whisky, oder irisch Whiskey, hergestellt hat. Die irische Legende will wissen, dass der Schutzpatron der Insel, St. Patrick (ca. 391-461), die Technik des Destillierens aus dem Mittelmeerraum mit nach Irland brachte.

Da jedoch die Schotten der Ansicht sind, dass St. Patrick im schottischen Dumbarton geboren wurde und dort die Technik kennen lernte, bezeichnen sie sich selbst als Schöpfer des Getränks. Da der ursprüngliche Begriff aber aus dem Gälischen kommt, was durch irische Einwanderer erst in Schottland Verbreitung fand, ist davon auszugehen, dass der Whisky tatsächlich aus Irland stammt.

Quelle: Gastlichkeit

es gibt zwei Varianten:

1.Die Iren haben den Whiskey erfunden und die Schotten üben immer noch.
2.Die Iren haben den Whiskey erfunden und die Schotten haben ihn trinkbar gemacht.

ich finde zweitens VIIIIIEL besser ;)

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28th Oktober 2010

Das Laster, das zum Kult wurde

Sie heißen Bolivar oder Perfecto, sind Zigarren und schmecken am besten in geselliger Runde

Mario Scheuermann

Gespräch unter Männern. Rauchschwaden durchziehen die Gaststube. Dicke Luft, zum Schneiden. “Was macht dein Torpedo?” ­ “Der müßt· jetzt doll gehn mit dem Brombeer.” “Ja, sie kommt. Immer würziger.” Im beiläufigen Wechsel des Genus liegt der Schlüssel dieses kryptischen Gedankenaustauschs. Die Rede ist von einer langsam vor sich hin glühenden Montecristo No. 2, einer am Brandende volle zwei Zentimeter messenden Havanna, die wegen ihrer konisch zulaufenden Fasson den martialischen Fabrikationsnamen Torpedo trägt.

Die neue Lust am Zigarrenrauchen kommt aus den USA. Als dort Anfang der 90er Jahre Glimmstengel jeglicher Art aus der Öffentlichkeit und vor allem aus den Restaurants per Gesetz verbannt wurden, entdeckten die Zigarrenfreaks schnell einen Ausweg. Statt sich in Hinterzimmern zu verstecken, gingen sie in die Offensive und mieteten noble Gourmetlokale für demonstrative “Smoke Ins”. Nicht die Raucher wurden verbannt, sondern die Nichtraucher ausgeschlossen. Das Laster avancierte zum Kult. Smokin· and jokin· ­ das ist das Lebensgefühl der tonangebenden “Twentysomethings”.

Arne Butenschön aus Hamburg, der mit seinen in der Dominikanischen Republik gefertigten Chambrair-Zigarren die deutsche Top-Gastronomie beliefert, glaubt “eine klare Tendenz zum Genußrauchen statt Suchtrauchen” zu erkennen und resümiert angesichts einer Zuwachsrate seiner Importe von 25 Prozent: “Man zeigt wieder, was man hat, unter anderem dadurch, daß man die längsten und dicksten Formate raucht.”

Es ist nicht zu übersehen. Die Zeiten haben sich geändert. In den späten 60er Jahren ­ der letzte Zigarre rauchende Staatsmann von Format, Winston Churchill, war 1965 gestorben, Ludwig Ehrhardt 1966 als Kanzler gescheitert ­ ließen sich Abiturienten Existenzialistenbärte wachsen und nuckelten Pfeife mit Cavendish. Politiker jeglicher Couleur ­ vom jungen Helmut Kohl bis zum alten Herbert Wehner ­ waren prominente Leitbilder für diese Form des Tabakgenusses. Doch die Diseuse Lotte Lenya hat es schon in den 30ern gewußt. “Nimm doch die Pfeife aus dem Maul, du Hund”, verlangte sie von ihrem “Surabaja Johnny”. Sich eine Zigarre anzünden, das ist ein Akt ­ erotisch, fordernd, selbstbewußt. Die Pfeife dient eher zum Festhalten. In den Augen des Cigar-Lovers ist sie nichts anderes als eine Mundkrücke.

In einer Zeit, in der Machismo nicht mehr allein den Männern vorbehalten ist, sondern eine Frau wie Madonna ihre sexuellen Phantasien öffentlich und Zigarre rauchend auslebt, sind die Leitbilder andere: Arnold Schwarzenegger, Demie Moore, Mel Gibson, Tina Turner. Die Zigarre ist nicht nur chic und trendy. Sie ist obendrein im Gegensatz zur Zigarette in den Augen jener Generation von Edel-Konsumenten, für die Luxus und Lifestyle nicht im Gegensatz zu Solidarität und Ökobewußtsein stehen, auch political correct.

Für viele Länder der Dritten Welt hat sie einen beachtlichen volkswirtschaftlichen Stellenwert. Handelt es sich doch um ein landwirtschaftliches Produkt mit hoher Wertschöpfung, ähnlich wie Cognac und Champagner. Hunderttausende von Familien beziehen dort aus der aufwendigen Handfertigung ein wenn auch bescheidenes Auskommen. Mehr als 300 spezielle Handgriffe, ausgeführt von 40 besonders geschulten Fachkräften, sind während der verschiedenen Produktionsphasen nötig, bis aus dem rohen Tabak eine puro wird.

Auch Revolution und Sozialismus konnten nichts daran ändern, daß man in Kuba die Tradition der Zigarrenherstellung pflegt und ehrt. Klangvolle Markennamen schmükken, wie schon vor hundert Jahren, die nostalgischen Banderolen und farbenfrohen Lithographien. Die Zigarren sind benannt nach Freiheitshelden wie die “Bolivar”, nach Figuren der Weltliteratur wie “Romeo y Julieta” oder “Sancho Pansa”.

Quelle und mehr: Berliner Zeitung

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28th Oktober 2010

Whisky und Wodka

Hab ich durch Zufall grade erst gesehen:

Whisky mit Wodka

Whisky mit Wodka

Drama/KomödieDeutschland 2009
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren104 Min.Verleih: Senator
Start: 03.09.2009

Otto Kullberg ist ein alternder Filmstar, der schon mal beim Dreh Hochprozentiges aus der Thermoskanne bis zur Besinnungslosigkeit trinkt. Der Produzent hat genug von seinen Eskapaden und bestimmt, dass alle Szenen mit einem Ersatzschauspieler noch einmal gedreht werden sollen, um Kullberg zu Höchstleistungen an zu spornen. Es funktioniert. Beide Männer geben alles, während sich nicht nur die Film-Lovestory weiterentwickelt, sondern auch Schauspieler und Team romantische Beziehungen wiederbeleben, beenden oder neue knüpfen.

Melancholische Tragikomödie über die Vergänglichkeit von Träumen, großen und kleinen Lebenslügen und die Liebe zum Filmemachen.

Wer wagt, gewinnt. Andreas Dresen jedenfalls wagte einen Spagat, drehte mit fast demselben Team “Wolke 9″ im Frühsommer 2007 und im darauffolgenden Herbst “Whisky mit Wodka”, manchmal arbeiteten die Teammitglieder an Wochenenden parallel an beiden Filmen. Wie immer begegnet Dresen seinen Figuren mit großer Zärtlichkeit und in erneuter Kombination mit Drehbuchautor Michael Kohlhaase (“Sommer vorm Balkon”) und dessen präzisen und pointierten Dialogen konnte bei dieser Punktlandung nichts schief gehen. Ausgangspunkt war eine skurrile Begebenheit aus den 50er-Jahren, der Produzent eines DEFA-Projekts ließ die Hauptrolle zweimal besetzen, um den trinkfreudigen Hauptdarsteller zur Bestleistung anzuspornen – was funktionierte.

Wie in dieser Komödie mit Henry Hübchen als Otto Kullberg, der in die Thermoskanne Hochprozentiges füllt und schon mal einen Drehtag versemmelt. Der Paralleldreh mit einem jüngeren Kollegen soll ihn von Eskapaden abhalten, Druck ausüben. Plötzlich muss der charmante Sprücheklopfer und Freund der Frauen um Job, Achtung und Respekt kämpfen, nicht gerade seine bevorzugte Disziplin. Seit Jahren taumelt er am Abgrund entlang, unter der ruppigen Schale und dem souveränen Duktus verstecken sich Verletzlichkeit und Einsamkeit, Angst vor dem Altern: Ein beziehungsunfähiger Mensch im Abseits.

Die Grenzen zwischen Film-im-Film-Geschichten und Wirklichkeit sind fließend, die amourösen Verstrickungen zwischen den Geschlechtern gehen nach dem Dreh weiter. Wenn Kullbergs Ex-Geliebte und jetzige Ehefrau des Regisseurs (Corinna Harfouch), ein Revival vergangener Leidenschaft versucht, nach einem Besuch im alten Landgasthof sexuelle Lust in einem inzwischen abgewohnten Hotelzimmer in Frust und Enttäuschung endet, beide ihre verpasste Chance realisieren, ist dies ein existenzieller Moment von kaum auszuhaltender Schmerzhaftigkeit. Im Gegensatz zu “Wolke 9″ filmte Dresen auf 35mm, was den Bildern eine ungewöhnliche Opulenz verleiht – der Ballsaal mit seinem morbiden Charme, das prächtige Kurhotel in Binz, die Wohnwagensiedlung am Meer bei Nacht abgetrennt vom Rest der Welt wie ein Ufo. Zusammen ist man hier mehr allein. Neben den persönlichen kleinen und großen Tragödien und Knockouts ist “Whisky mit Wodka” auch eine brennende Liebeserklärung an das Filmemachen trotz Geltungssucht, Streitereien und Opportunismus, an die liebenswerten Verrücktheiten und emotionalen Extreme der Filmfamilie. Nach dem Film ist vor dem Film.

Quelle: Kino.de

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28th September 2010

Whiskytest: Glenfiddich 21 Jahre

Genug gespart und dann beim Genussmittelkontor den Glenfiddich Gran Reserva 21 Years Old bestellt.

FARBE: bernsteinfarben
DUFT: Toffee, Vanille und neues Leder
KÖRPER: weich und geschmeidig
GESCHMACK: leicht rauchig, erinnert an Gewürze, Limone und Ingwer
NACHKLANG: lang, warm und trocken-würzig

Eine faszinierende Verbindung aus schottischer Whiskytradition und karibischer Lebensfreude: 21 Jahre alte, in Eichenfässern gereifte Destillate, werden nochmals für ca. vier Monate in Fässern gelagert, in denen sich zuvor kubanischer Rum befand.

Bernsteinfarben schimmert Glenfiddich 21 Jahre im Glas und betört zunächst mit Aromen von Toffee, Vanille und neuem Leder. Der leicht rauchige, aber dennoch weiche und zarte Körper weckt den Gedanken an Gewürze, frische Limonen und feinen Ingwer. Sein langer und würziger, aber dennoch warmer und durchaus trockener Nachklang macht aus dem 21-jährigen Gran Reserva einen einzigartigen Begleiter von euro-asiatischen Gerichten.

Quelle: Glenfiddich

Jeder Cent hat sich gelohnt. Ich habe selten erlebt, das die Werbung eines Produktes sich tatsächlich schmecken lässt. :)

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14th September 2010

Zum Schmökern und blökern

Damit die Pfeife auch ordentlich zieht:

Heiko Behrens und Holger Frickert entführen uns in Ihrer Neuauflage in die geheimnisvolle Welt des Tabaks und dessen bewussten Genusses, wie ihn nur Pfeiferaucher kennen. Dieses Buch ist so eine Art Nachschlagewerk für den Pfeifenraucher. Es soll eine Brücke zwischen den Herstellern und Handel sowie zum Verbraucher schlagen. Die Autoren lassen den Leser an der Herkunft und der Geschichte des Tabaks teilhaben und an einem vergessenen Umgang mit dem Genussmittel Tabak der in unserer modernen Gesellschaft zu einem Konsumgut geworden ist.
Hardcover: 240 Seiten
Verlag: Viebranz
Format: 22cm x 29cm

erhältlich HIER und DORT

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31st August 2010

Whisky Is Liquid Sunlight

Whisky for einer Kerze

welcher Whisky?

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12th August 2010

Der Whisky fürs Wochenende

Wir empfehlen : Laphroig.

Der Fassstärke-Laphroig hält, was die Werbung verspricht: Du hasst ihn – du liebst ihn. Du liebst ihn, weil er nicht verbergt, dass er von hartem Wind umtosten Insel kommt und für Menschen gemacht ist, die trotzdem aufrecht gehen wollen. Kraftvoll ehrlich für Männer – und für starke Frauen.

Weitere Infos:

http://www.whisky.com/brands/laphroaig_brand.html

Website von Laphroig

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10th August 2010

Seitenvorstellung: Genussmittelkontor.de

Eine der ersten Seiten, die uns zum Thema Genussmittel und Whisky im Netz über den Weg liefen

Auf Sie warten über 4000 Artikel aus der Welt der Pfeifen, Zigarren, Zigarillos, Humidore, Pfeifentabake, Feurzeuge und Co.!
Der Name Genussmittelkontor.de steht nicht nur für Qualitätsbewusstsein rund um den Genuss, sondern darüber hinaus für die Dinge, die den Menschen Freude machen. Wir suchen stets mit Neugierde und Begeisterung Neues aus der Genusswelt, um auch die exklusivsten und entlegensten Quellen für unsere Kunden zu erschließen. Unser Ziel ist es, unsere Kunden mit qualitativ herausragenden Produkten rund um den Genuss aus aller Welt zu begeistern. Unsere Genusswelt ist nicht auf Tabakwaren und deren Zubehör begrenzt, sie umschließt auch Spirituosen bis hin zu hochwertigen Whiskys.

Einen genussvollen Einkauf wünscht Ihnen

Ihr Genussmittelkontor.de – Team
Wir freuen uns über Ihren Besuch. Bitte beachten Sie, dass der Eintritt unter 18 Jahren nicht erlaubt ist.

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10th August 2010

Gruß aus Kuba

COHIBA ESPLENDIDOS

Die Zigarre meiner Wahl. Ihr Aroma komplettiert jeden Whisky mit einer ausgeprägten Torfnote wie Ardberg.

Ein ungewöhnlicher Genuss, sowohl im Aussehen wie auch in der Haptik. Perfekt gerollt, mit einem sauberen Zug und schönen Brand.
Herkunft: Kuba
Deckblatt: Kuba
Umblatt: Kuba
Länge: 174mm
Durchmesser: 17mm
Inhalt: 25-er Kiste

Zu erwerben hier

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9th August 2010

Hallo Welt!

Willkommen bei dem World Whisky Index ,

Hier finden Sie alles was der Whiskytrinker in Deutschland benötigt.

Dieser Blog ist noch im Aufbau, also bleiben Sie dran!

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